Gallery   Zitate   Poesie   Empfehlungen   Downloads   Argumente



"Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und sagt, es sind ja nur Tiere."

Adorno, Theodor (1903-1969)
Soziologe, Philosoph, Musiktheoretiker und Komponist

"Der Tag mag kommen, an dem der Rest der belebten Schöpfung jene Rechte erwerben wird, die ihm nur von der Hand der Tyrannei vorenthalten werden konnten. Die Franzosen haben bereits entdeckt, dass die Schwärze der Haut kein Grund ist, ein menschliches Wesen hilflos der Laune eines Peinigers auszuliefern. Vielleicht wird eines Tages erkannt werden, dass die Anzahl der Beine, die Behaarung der Haut oder die Endung des Kreuzbeins ebenso wenig Gründe dafür sind, ein empfindendes Wesen diesem Schicksal zu überlassen. Was sonst sollte die unüberschreitbare Linie ausmachen? Ist es die Fähigkeit des Verstandes oder vielleicht die Fähigkeit der Rede? Ein voll ausgewachsenes Pferd aber oder ein Hund ist ungleich verständiger und mitteilsamer als ein einen Tag oder eine Woche alter Säugling oder sogar als ein Säugling von einem Monat. Doch selbst wenn es anders wäre, was würde das ausmachen? Die Frage ist nicht: Können sie denken? Können sie sprechen? Sondern: Können sie leiden?"

Bentham, Jeremias (1748-1832)
Englischer Philosoph und Sozialreformer




"Derjenige, der kein Leben geben kann, soll auch kein Leben nehmen."

Bhakti Aloka Paramadvaiti
Gelehrter der altindischen Philosophie

"Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise."

"Das Land wird euch seine Früchte geben, dass ihr euch satt essen könnt. Wer einen Ochsen schlachtet, ist eben als der einen Mann erschlüge" - Jesaja 66/3

"Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen." Genesis 1:29

aus der Bibel

"Die Wesen mögen alle glücklich leben, und keinen möge ein Übel treffen. Möge unser ganzes Leben Hilfe sein an anderen! Ein jedes Wesen scheuet Qual, und jedem ist sein Leben lieb. Erkenne dich selbst in jedem Sein und quäle nicht und töte nicht."

Buddha, Gautama (-560 - -480)

"Ich habe schon in jüngsten Jahren dem Essen von Fleisch abgeschworen, und die Zeit wird kommen, da die Menschen wie ich die Tiermörder mit gleichen Augen betrachten werden wie jetzt die Menschenmörder. Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige. Wir leben vom Tode anderer. Wir sind wandelnde Grabstätten!"

da Vinci, Leonardo (1452-1519)
italienisches Universalgenie

"Moralische Bedenken gegen Kalbsbraten? Von Seiten der Erzieher nicht. Von Seiten der Jurisprudenz nicht. Von Seiten der Moraltheologie nicht. Von tausend anderen moralischen Seiten nicht. Von der des Kalbes vielleicht?"

"Fleisch macht das Essen nicht schlechter, aber den Esser."

"Die Speisekarte - das blutigste Blatt, das wir schreiben."

Deschner, Karlheinz
Schriftsteller, Philosoph, Dr. der Philosophie, Kirchenkritiker



"Ich bin sowohl Vegetarier als auch leidenschaftlicher Anti-Alkoholiker, weil ich so besseren Gebrauch von meinem Gehirn machen kann."

Edison, Thomas Alva (1847-1931)
US-Erfinder


"Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung."

Einstein, Albert (1879-1955)
entwickelte die Relativitätstheorie. Physik-Nobelpreis 1921

"Sie haben soeben zu Mittag gegessen; und wie sorgfältig auch immer das Schlachthaus in einer taktvollen Entfernung von einigen oder vielen Kilometern verborgen sein mag: Sie sind mitschuldig."

Emerson, Ralph Waldo (1803-1882)
US-Schriftsteller und Politiker

"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt."

"Ich fühle zutiefst, dass geistiges Wachstum in einem gewissen Stadium uns gebietet, damit aufzuhören, unsere Mitgeschöpfe zur Befriedigung unserer leiblichen Bedürfnisse zu schlachten."

"Für mich ist das Leben eines Lamms nicht weniger wertvoll als das Leben eines Menschen. Und ich würde niemals um des menschlichen Körpers willen einem Lamm das Leben nehmen wollen. Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto größer ist sein Anspruch auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit."

Gandhi, Mahatma (1869-1948)
Führer der ind. Selbständigkeitsbewegung, Nobelpreis 1913

"Die religiöse Ehrfurcht vor dem, was unter uns ist, umfasst natürlich auch die Tierwelt und legt den Menschen die Pflicht auf, die unter ihm entstehenden Geschöpfe zu ehren und zu schonen."

Goethe, Johann Wolfgang von (1749-1832)
deutscher Dichter


"Die fleischlose Diät ernährt einen Menschen vollständig, verlängert sein Leben und heilt solche Krankheiten oder beugt ihnen vor, welche wir der Schärfe oder Unreinheit des Blutes zuschreiben."

Haller, Albrecht von (1708-1777)
Schweizer Universalgelehrter, Arzt und Schriftsteller



"Ich habe es nie über mich gewinnen können, ein Lebenslicht auszulöschen, das aufs neue anzuzünden mir die Macht fehlt."

Hedin, Sven (1865-1952)
schwedischer Asienforscher




"Schlaflosigkeit - Krankheit einer Epoche, in der man den Menschen befiehlt, vor vielen Tatsachen die Augen zu schließen."

Jerzy Lec, Stanislaw



"Nun kann ich euch in Frieden betrachten; ich esse euch nicht mehr. (Beim Betrachten von Fischen in einem Aquarium)"

Kafka, Franz (1883-1924)
Schriftsteller




"Wir brauchen für Tiere keine neue Moral. Wir müssen lediglich aufhören, Tiere willkürlich aus der vorhandenen Moral auszuschließen."

Kaplan, Helmut *1952
Autor, Philosoph

"Seht, so schwer ist die Liebe zu den Pferden, aber vielleicht hat ihnen Gott ein kürzeres Leben gegeben, weil sie den Himmel eher verdienen als wir."

Lehmann, Arthur Heinz

"Wenn Schlachthöfe Glasfenster hätten, wäre jeder Mensch Vegetarier"

McCartney, Sir Paul
ehemaliges Beatles-Mitglied

"Ich entsinne mich, dass ich während eines Urlaubaufenthalts von 1967 im russischen Wald bei Cavidovo zum ersten Mal eine solche 'Hühnerfabrik' gesehen und besucht habe und dass mein erster Eindruck - und er hat sich später nie geändert - der war: das muss für die armen Tiere ja schlimmer sein als was wir im Konzentrationslager die Jahre hindurch haben ausstehen müssen!"

Niemöller, Martin
ehemaliger KZ-Häftling

"Nicht eine milde Form der Schlachtung, sondern ihre Beseitigung soll man anstreben. Je mehr man das Schlachten 'human' zu gestalten sucht, desto mehr stärke man die Sache der Metzgerei selbst. Ein wirklich konsequenter Standpunkt des Tierschutzes wird erst dann gewonnen sein, wenn die Menschheit sich entschlossen haben wird, das Töten und Essen der Tiere aufzugeben."

Prinz Max von Sachsen (1870-1951)
katholischer Theologieprofessor

"Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück. Wer mit dem Messer die Kehle eines Rindes durchtrennt und beim Brüllen der Angst taub bleibt, wer kaltblütig das schreiende Böcklein abzuschlachten vermag und den Vogel verspeist, dem er selber das Futter gereicht hat - wie weit ist ein solcher noch vom Verbrechen entfernt?"

Pythagoras (-582 - -496)
griechischer Philosoph und Mathematiker





"Es ist die Anonymität unserer Tieropfer, die uns Taub macht für ihre Schreie."

Rinser, Luise

"Meiner Überzeugung nach wird auch einst die Zeit kommen, wo niemand sich wird mit Leichen ernähren wollen, wo niemand mehr sich zum Schlächterhandwerk bereit finden wird. Wie viele unter uns gibt es schon jetzt, die niemals Fleisch äßen, wenn sie selber das Messer in die Kehle der betreffenden Tiere stoßen müssten."

"Wer die Opfer nicht schreien hören, nicht zucken sehen kann, dem es aber, sobald er außer Seh- und Hörweite ist, gleichgültig ist, dass es schreit und zuckt - der hat wohl Nerven, aber Herz hat er nicht."

"Wer gegen arme, hilflose Mitgeschöpfe, die unter ihm stehen, erbarmungslos gewesen ist, hat kein Recht, wenn er in hilflose Lage kommt, zu einem höher stehenden Wesen zu beten: Herr, erbarme dich meiner!"

Suttner, Bertha von (1843-1914)
österreichische Schriftstellerin und Pazifistin, Friedensnobelpreisträgerin 1905

"Ostern zu feiern und Lamm zu essen ist so, als feierte die Feuerwehr ihr Bestehen damit, dass sie ein Haus abbrennt, oder die Wasserwacht, indem sie ein Schiff versenkt. Löse deshalb die Vorstellung auf, Ostern mit dem Verzehr von Lamm- oder anderem Fleisch zu feiern. Es wäre ein Stich in Christi Herz. Bemühe dich vielmehr, an diesem Festtag ihm nachzustreben, und entwickle Achtung und tiefe Liebe allen Geschöpfen gegenüber. Dann ist Ostern wirklich ein Festtag, den es zu feiern lohnt."

Sai Baba, Sathya *1926
indischer Heiliger und Weltlehrer


"Die Welt ist kein Machwerk und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig."

Schopenhauer, Arthur (1788-1860)
deutscher Philosoph

"Es ist also ein ganz unberechtigter Vorwurf, dass der Vegetarier nicht konsequent seine sittlichen Grundsätze befolge, wenn er nicht auch die Pflanzenvernichtung vermeide, also nicht verhungere um kein fremdes Leben zu zerstören. Dagegen handeln die Menschen, die das Verzehren von Tierleichen deshalb für berechtigt erklären, weil auch die Pflanze ein beseeltes und empfindendes Wesen sei, inkonsequent, wenn sie nicht auch das Menschenfleischessen für berechtigt erklären."

Schwantje, Magnus (1877-1959)
Tierschützer, Pazifist, Autor

"Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."

"Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit."

"Ethik ist ins Grenzenlose erweiterte Verantwortung gegen alles, was lebt."

Schweitzer, Albert (1875-1965)
Theologe und Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952

"Es wird oft gesagt, dass die Menschen schon immer Fleisch gegessen hätten, als ob dies eine Rechtfertigung wäre dies weiterhin zu tun. Gemäß dieser Logik dürften wir nicht versuchen, Menschen daran zu hindern andere Menschen umzubringen, da dies auch schon seit jeher getan wurde."

"Wir sind alle Gottes Geschöpfe - dass wir um Gnade und Gerechtigkeit beten, während wir weiterfahren, das Fleisch der Tiere zu essen, die um unseretwillen geschlachtet wurden, ist unvereinbar."

Singer, Isaac Bashevis (1904-1991)
jüdisch-amerikanischer Schriftsteller, Nobelpreis 1978, emigrierte 1935 in die USA

"Denn wahrlich, ich sage euch, der, der tötet, tötet sich selbst, und wer vom Fleisch erschlagener Tiere isst, isst vom Körper des Todes. Aber ich sage euch: Tötet weder Mensch noch Tier, noch die Nahrung die euer Mund aufnimmt. Denn wenn ihr lebendige Nahrung esst, wird sie euch beleben, aber wenn ihr eure Nahrung tötet, wird euch die tote Nahrung ebenfalls töten."

Szekely, E. B.
aus Jesus - "Das Evangelium der Essener"

"Das Mitleid bleibt immer das selbe Gefühl, ob man es für einen Menschen oder für eine Fliege empfindet. Der dem Mitleid zugängliche Mensch entzieht sich in beiden Fällen dem Egoismus und erweitert dadurch die moralische Befriedigung seines Lebens."

"Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben. Vegetarismus gilt als Kriterium, an welchem wir erkennen können, ob das Streben des Menschen nach moralischer Vollkommenheit ernst gemeint ist."

"Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut ; Kannst du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser ; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh' dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht - Tu', was du mit deinen Kräften zustande bringst - Darauf kommt alles an."

Tolstoi, Leo (1828-1910)
Humanist, Autor (u.a. "Krieg und Frieden")

"Wer Unrecht schweigend hinnimmt, macht sich mitschuldig."

"Das Feuer der Wahrheit kann niemand löschen; aber mit dem Panzer der Torheit kann man sich eine Weile vor seiner Hitze schützen."

"Niemand begeht einen größeren Fehler als jemand, der nichts tut, nur weil er wenig tun könnte."

"Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen können, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken können."

"Vegetarier sind die konsequentesten Tierschützer."

"Bedenkliches zu menschlicher Angst und Not: Nichts fürchten die Menschen so sehr wie ihren Tod, aber nichts üben sie mehr, als das Töten von Mensch und Tier."

unbekannt / anonym



"Zwischen mir und dem kleinsten Tier liegt der Unterschied nur in der Erscheinungsform, im Prinzip sind wir das Gleiche."

Vivekananda, Swami (1863-1902)
Indischer hinduistischer Mönch

"Was erwarten wir denn von einer Religion, wenn wir das Mitleid mit den Tieren ausschließen?"

"Ich weiß nicht, wie der liebe Gott einmal mein Lebenswerk bewerten wird. In den letzten Wochen habe ich über fünfzig Partiturseiten vom Parsifal geschrieben und drei jungen Hunden das Leben gerettet. Warten wir ab, was gewichtiger auf die Waagschale drücken wird."

Wagner, Richard (1813-1883)
Komponist