Argumente:
Ich allein kann doch keine Tiere retten.
Aber die Tiere werden doch sowieso geschlachtet.
Zu bestimmten Anlässen ist Fleisch oder Fisch essen Tradition.
Tiere fressen doch auch andere Tiere!
Ich töte die Tiere ja nicht selber!
Aber den Vegetariern fehlen doch bestimmt viele Nährstoffe?
Du musst Fleisch essen, damit du gesund bleibst.
Die Tiere werden doch kurz und schmerzlos geschlachtet.
Kühe werden doch extra zum Schlachten gehalten!
Wenn wir die Kühe und Schweine nicht schlachten
würden,
würden sie uns doch "überbevölkern".
Dafür töten Vegetarier ja die armen Pflanzen!
Ich mag einfach den Geschmack von Fleisch.
Vegetarische Ersaztprodukte wie Tofu sind zu teuer!
Fische sind aber keine richtigen Tiere.
Fische spüren keinen Schmerz.
Ich esse nur noch Fischeier, dafür sterben ja keine Tiere.
Ihr gebt doch euren Hunden auch Fleisch zu fressen.
Argument:
Ich allein kann doch keine Tiere retten.
Gegenargument:
Und ob du kannst! Schau mal:
Ein typischer Amerikaner hat bis zu seinem 72. Lebensjahr ungefähr
11 Kühe,
3 Lämmer und Schafe,
23 Schweine,
45 Truthähne,
1100 Hühner und
862 Pfund Fisch gegessen.
All diese Tiere hätte dieser typische Amerikaner retten können, und das ohne große Mühe.
Stell dir nur ein vegetarisches Weihnachtsmahl vor ... schon eine ermordete Gans weniger.
Argument:
Aber die Tiere werden doch sowieso geschlachtet.
Gegenargument:
Die Tiere, die im Kühlregal liegen, sind in der Tat tot, aber die
Nachfrage regelt bekanntlich
das Angebot. Wenn niemand mehr Fleisch kaufen will, würden auch keineTiere geschlachtet werden, um die Regale aufzufüllen. Außerdem subventionieren viele Regierungen (Europa ganz besonders) die Tierhaltung. Das führt dazu, daß Fleisch billig ist, und bezahlt wird, selbst wenn es weggeworfen wird. Dieser Zustand ist unhaltbar! Je weniger gekauft wird, desto schwieriger wird es, die Begründungen für diese Subventionen aufrecht zu erhalten.
Argument:
Zu bestimmten Anlässen ist Fleisch oder Fisch essen einfach Tradition.
Gegenargument:
Manche Familien essen Weihnachten oft Gans und Neujahr einen Karpfen oder Forelle und so weiter oder in den USA werden zu Thanksgiving jährlich Tausende von Truthähnen verzehrt. Doch noch Anfang dieses Jahrhunderts war es dort auch "Tradition", dass
Frauen nicht wählen durften und selbst die "Tradition" der
Sklaverei ist noch nicht allzulange her. In Europa wurde früher Lügnern die Zunge herausgeschnitten und Mitte des 18. Jahrhunderts fielen viele rothaarige Frauen den
Hexenverfolgern zum Opfer. Bis vor wenigen Jahren war es in Spanien legal, einmal im Jahr zu einem religiösen Anlass einen Ziegenbock von dem Kirchturm zu schmeißen! Selbst wenn das heute verboten ist, wird es doch teilweise noch praktiziert. Möchte jemand ernsthaft behaupten, dass diese Traditionen es würdig sind, aufrecht erhalten zu werden?
Wieso also nicht auf die Gans oder Forelle verzichten?
"Ostern zu feiern und Lamm zu essen ist so, als feierte die Feuerwehr ihr Bestehen damit, dass sie ein Haus abbrennt, oder die Wasserwacht, indem sie ein Schiff versenkt. Löse deshalb die Vorstellung auf, Ostern mit dem Verzehr von Lamm- oder anderem Fleisch zu feiern. Es wäre ein Stich in Christi Herz. Bemühe dich vielmehr, an diesem Festtag ihm nachzustreben, und entwickle Achtung und tiefe Liebe allen Geschöpfen gegenüber. Dann ist Ostern wirklich ein Festtag, den es zu feiern lohnt."(Sai Baba, indischer Gelehrter)
Argument:
Tiere fressen doch auch andere Tiere!
Gegenargument:
Du willst Dich also mit Raubtieren wie Löwen und Tigern vergleichen?
Wir haben keine Raubzähne oder Krallen, um unsere Opfer zu zerfetzen. Im Gegenteil, unsere
rechteckigen Mahlzähne sind für das Zermahlen von Getreide und anderer pflanzlicher Kost!
Außerdem ist wissenschaftlich erwiesen, daß die Darmlänge für das Verdauen
von bestimmter Nahrung sehr entscheidend ist. Unser relativ langer Darm (10 bis 12 mal die Körperlänge) ist
ebenso ungeeignet für die Verdauung von schnell faulendem Fleisch wie der kurze Darm des
Fleischfressers (3 mal die Körperlänge) für die Verdauung eines Frischkornmüslis.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Magensäure eines Fleischfressers um ein vielfaches aggressiver ist, als die eines Pflanzenfressers.
Denn das Steak, was du dir auf den Teller legst, ist nichts anderes als verwesendes Fleisch.
Dieses
Stück Leiche muss so schnell wie möglich im Körper verwertet werden, damit es nicht zu gesundheitlichen Schäden kommt. Ein Stück Fleisch fault im Körper weiter, weswegen Fleischfresser einen säureren Magen haben um das Gefressene schnell zu zersetzen und einen kürzeren Darm, um es schnell wieder auszuscheiden.
Sieht man sich auch mal an, was fleischfressende Tiere als erstes verzehren, wenn sie Beute gemacht haben, ist das auch nicht sehr animierend; nämlich
die gefüllten Eingeweide mit den vorverdauten Nahrungsresten des Beutetiers. Das würde kein
Mensch mehr essen. Außerdem jagen sich die Tiere ihre Mahlzeiten selber.
Würdest du immer noch
Kühe essen, wenn du ihr erst in die Augen schauen müsstest und ihr dann das Messer durch
die Haut jagst und während ihren Todesschreien das Blut aus der Wunde spritzt?
Argument:
Ich töte die Tiere ja nicht selber!
Gegenargument:
Auftragsmord ist genauso schlimm.
Hitler hat sicher nie jemanden selbst mit seinen eigenen Händen umgebracht, aber niemand zweifelt daran, daß er einer der schlimmsten Mörder der Weltgeschichte war. Mit ihrem Kauf von Fleisch geben sie sozusagen die Order, ein weiteres Tier zu schlachten, um das Regal wieder aufzufüllen.
"Sie haben soeben zu Mittag gegessen; und wie sorgfältig auch immer das Schlachthaus in einer taktvollen Entfernung von einigen oder vielen Kilometern verborgen sein mag: Sie sind mitschuldig."(Emerson, Ralph Waldo (1803-1882), US-Schriftsteller und Politiker)
Argument:
Aber den Vegetariern fehlen doch bestimmt viele Nährstoffe?
Gegenargument:
Wie viele Nährstoffe kannst du aufzählen, die im Fleisch enthalten sind?
Sicher nicht viele, denn es sind auch nicht viele und Vitamine erst recht nicht. Der einzige
Stoff, der relativ oft in Fleisch vorhanden ist und an dem es früher einigen Vegetariern gemangelt hat,
war Jod, doch heutzutage braucht durch das ganze Jodsalz keiner mehr was zu befürchten. Außerdem
beweisen die Millionen lebenden Vegetarier täglich das Gegenteil und es ist wissenschaftlich
erwiesen, daß sie eine längere Lebenserwartung haben. Zu bedenken ist auch, dass durch das Verfüttern
von Getreide an das Schlachtvieh ca. 90 Prozent Eiweiß, alle Kohlenhydrate und alle Faserstoffe
verschwendet werden. Vitamin B12, das vor allem in der Schwangerschaft wichtig ist, kann
man auch durch das Essen von verschiedenen Nüssen erhalten, Eisen und Calcium ist in ausgewogener
Ernährung auch ausreichend vorhanden. Vegetarier haben einen niedrigeren Eisenspiegel im Blut,
aber bisher konnte noch niemand nachweisen, dass das schlecht ist, eher das Gegenteil.
(Einige Ärzte machen den hohen Eisengehalt im Blut für verstärktes Herzinfarktrisiko verantwortlich).

Argument:
Du musst Fleisch essen, damit du gesund bleibst. (...oder groß und stark wirst)
Gegenargument:
Es ist erstaunlich, wie oft dieses Argument kommt, den mittlerweile müsste sich durch zig Studien doch endlich mal durchgesetzt haben, dass
Fleisch durch den hohen Fettanteil einer der
Hauptgründe für Herzinfarkt, Bluthochdruck und Übergewicht ist. Jedes Krebsforschungsinstitut wird bestätigen, dass Vegetarier eine viel niedrigere Krebserkrankungs- und -todesrate haben. Wenn Mensch bedenkt, dass 55 Prozent aller Medikamente, die in den USA verkauft werden, für Schlachtvieh verwendet werden, könnte doch schon der eine oder andere ins Grübeln kommen. Außerdem wurde mittlerweile festgestellt, dass einige Menschen schon gegen Medikamente immun sind, in denen Stoffe enthalten sind, die dem Schlachtvieh zur Beruhigung vor der Schlachtung gegeben werden. Das vorrangigste Interesse an steigendem Verzehr von Fleisch und Milchprodukten sind doch die, die diese Sachen verkaufen. Das ist Profitinteresse. Hinter der Kampagne "die Milch macht's" stand zum Beispiel die deutsche Milchwirtschaft. Wie gesagt, seht die Gorillas, die sind noch größer und stärker und Veganer. Na, sowas...
WorldWatch Institut:
"Die gesundheitsschädlichen Auswirkungen durch übermäßigen Fleischverzehr rühren größtenteils aus dem her, was Ernährungswissenschaftler als das "große Eiweißfiasko" bezeichnen - der
irrtümliche Glaube der Menschen im Westen, sie müssten große Mengen an Eiweiß verzehren."
"Der hohe Fleischverbrauch kostet auch Menschenleben. Wer viel Fleisch isst, wird anfälliger für Wohlstandskrankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, die zu den verbreitesten
Todesursachen in den Industrieländern zählen."
"Fleischreiche Ernährung trägt zu den häufigsten Todesursachen, nämlich Herzkrankheiten, Schlaganfällen und bestimmten Krebsarten bei."
Argument:
Die Tiere werden doch kurz und schmerzlos geschlachtet.
Gegenargument:
Wieso müssen dann viele Kühe mit
Elektroschocks zur Schlachtung getrieben werden,
wenn diese Prozedur schmerzlos wäre? Glaubst du ernsthaft, dass Tiere keinen Schmerz spüren,
wenn sie getötet werden? Wie erklärst Du Dir dann die
Todesschreie? Soll das ein Hallejuha sein?
Und selbst falls der Schlachtakt relativ kurz sein sollte, was auch nicht immer der Fall ist, folgt
danach immer noch der Tod. Wenn du wählen könntest zwischen einem kurzen "schmerzlosen"
Tod und dem Leben, was würdest du nehmen?
"...wer spricht von der Intelligenz und Neugier in den Augen eines Schweines? Ich werde diese Augen sehr bald noch anders kennenlernen: stumm schreiend vor Angst, von Schmerzen stumpf, und dann blicklos, gebrochen, aus den Höhlen gerissen, über den blutverschmierten Boden kollernd."Schlachthofbericht - Erlebt und geschrieben von C.M. Haupt
Argument:
Kühe werden doch extra zum Schlachten gehalten!
Gegenargument:
Früher wurden auch Sklaven gehalten, nur um sie arbeiten zu lassen. Ist das ein Argument?
Außerdem werden in einigen asiatischen Ländern Hunde und Katzen und manchmal in Europa auch Pferde
nur zum Schlachten gehalten.
Würdest du trotzdem
Hunde, Katzen oder Pferde essen? In einigen
Länder und Religionen sind Kühe dagegen heilig, werden also nicht gegessen. Davon abgesehen, ist
die übermäßige Massentierhaltung ökologisch bedenklich. Die Pflanzennahrung kann man im Rohzustand
wesentlich effektiver nutzen, Rinderfürze vergrößern das Ozonloch, die Medikamente in den Tierkadavern
reichern sich im Trinkwasser an, Viehseuchen entwickeln sich, die es früher kaum gab und übertragen
sich auf Menschen (siehe
BSE & Creutzfeld Jacobs). Hinter der Massentierhaltung steht eine regelrechte
Industrie, und das ist ziemlich zynisch, da es sich hierbei um Lebewesen handelt, die am Fließband
getötet und "verarbeitet" werden.
Argument:
Wenn wir die Kühe und Schweine nicht schlachten würden,
würden sie uns doch "überbevölkern".
Gegenargument:
So dumm dieses Argument auch klingt, manche Leute argumentieren immer
noch damit. Doch sie scheinen zu vergessen, dass, wenn keiner mehr Tiere essen würde, sie gar nicht
erst "gezüchtet" werden müssten. Außerdem geben Kühe nur Milch, wenn sie schwanger sind.
Würde der Milchumsatz sinken, sänke auch die Zahl der unmittelbar nach der Geburt getöteten
und zu Tiermehl (für Futter und Gelatine) verarbeiteten Tiere.
Argument:
Dafür töten Vegetarier ja die armen Pflanzen!
Gegenargument:
Dieses Argument erscheint meist, wenn die Person mit ihrer Munition am Ende ist und
nun verzweifelt versucht, den Vegetarier zu attackieren. Niemand glaubt wirklich daran,
dass Pflanzen Schmerz verspüren, was auch wissenschaftlich belegt ist, da sie keine Nervenzellen
haben, die Schmerz übertragen könnten. Wer sich dann mit Sprüchen wie "Rettet die Sojabohnen",
"Schützt die Babyerbsen", "Veg is murder" oder "Du darfst kein FruchtFLEISCH essen"
über Vegetarier lustig macht, scheint zu vergessen, dass er selber täglich Obst, Gemüse und
so weiter essen MUSS! Niemand kann ohne pflanzliche Kost überleben, aber jeder kann
ohne Fleisch gut auskommen. Außerdem sind Pflanzen auf einen Jahreszyklus angelegt, sie brauchen
Tiere oder Menschen, um sich fortzupflanzen und zu verteilen. Äpfel fallen zum Beispiel irgendwann
vom Baum, dann leben sie sowieso nicht mehr. Und keiner kann ernsthaft erzählen, wir
würden die Bäume essen.
Die Tangierfähigkeit der Pflanzen gleichzusetzen mit den differenzierten Schmerzreaktionen
des Zentralnervensystems verhöhnt die den Tieren angetanen Qualen und macht
aus einem biologischen Phänomen einen Mummenschanz. Die Hilfeschreie eines gestochenen
Schweines höre ich meterweit, die des angeschnittenen Kohlkopfes nicht in Millimeternähe.
"Es ist also ein ganz unberechtigter Vorwurf, dass der Vegetarier nicht konsequent seine sittlichen Grundsätze befolge, wenn er nicht auch die Pflanzenvernichtung vermeide, also nicht
verhungere um kein fremdes Leben zu zerstören. Dagegen handeln die Menschen, die das Verzehren von Tierleichen deshalb für berechtigt erklären, weil auch die Pflanze ein beseeltes
und empfindendes Wesen sei, inkonsequent, wenn sie nicht auch das Menschenfleischessen für berechtigt erklären."(Schwantje, Magnus (1877-1959) Tierschützer, Pazifist, Autor)
Argument:
Ich mag einfach den Geschmack von Fleisch.
Gegenargument:
Es gibt genügend vegetarische Produkte, die durch raffinierte
Würzung haargenau wie Fleisch schmecken. Wer also unbedingt ab und zu seinen Gaumen mit
Leberwurst kitzeln muss, kann das auch vegetarisch tun. Mit Tofu-Würstchen und Gemüse braucht
selbst auf den Grillabend nicht verzichtet zu werden. Außerdem ist es doch meist die Panade,
Marinade oder Soße, die den Geschmack macht. Schaut doch mal, wieviel Fleisch und wieviel
Restfleischprodukte Ihr so zu Euch nehmt. Der Fleischmüll dürfte in den meisten Fällen überwiegen,
und der ist besonders stark verfälscht. Dagegen ist gerade rohes Fleisch auch immer sehr stark gewürzt.
Wozu also das Fleisch? Gewürze, Marinaden, etc. kann man auch mit Gemüse haben.
Die Bissfestigkeit ist zugegebenermaßen ein bisschen anders. Man hat sich daran gewöhnt, daß Fleisch
so zäh ist und viel Arbeit beim Essen macht. Ist natürlich Unfug, zu glauben, dass man das braucht,
aber es gibt auch da mittlerweile Produkte, die einen zum Kauen zwingen, wie Seitan, Pseudo-Gulasch, etc.

Argument:
Vegetarische Ersaztprodukte wie Tofu sind zu teuer!
Gegenargument:
Teilweise mag dies stimmen, doch eine der Ursachen dafür ist,
dass es immer noch relativ wenig Leute sind, die Vegetarier sind. Durch das Gesetz des Angebots
und der Nachfrage würden die Preise schnell fallen, wenn die Zahl der Vegetarier steigt, denn dann
kann in größeren Mengen produziert werden. Im Kontrast dazu ist Fleisch nur so billig durch die
Massentierhaltung und die automatisch damit verbundene Tierquälerei. Sogenanntes Öko-Fleisch
von Bio-Bauern, die keine Massentierhaltung betreiben, ist wesentlich teurer. In der Nachkriegszeit lebten
viele Menschen notgedrungen vegetarisch, da Fleisch für sie unerschwinglich war.
Argument:
Fische sind aber keine richtigen Tiere.
Gegenargument:
Nein? Was sind sie dann? In welche Kategorie würdest
du sie einordnen: Menschen, Tiere oder Pflanzen? Vielleicht Insekten?
Argument:
Fische spüren keinen Schmerz.
Gegenargument:
Nur weil Fische nicht schreien können, heißt das noch lange nicht,
dass sie keinen Schmerz spüren. Sie haben genauso wie alle anderen Tiere
Nervenzellen, die
Schmerz übertragen. Untersuchungen an Forellen haben jüngst ergeben, dass Fische offenbar
sehr wohl Schmerz verspüren, wie Wissenschaftler Anfang 2003 in "Science" veröffentlichten.
Messbare und wiederholbare Verhaltensänderungen nach Schmerzreizen belegten den Wissenschaftlern
sehr offensichtlich das Gegenteil des oben angeführten Arguments. Außerdem werden beim Fang von
Fischen mit Treibnetzen auch viele Delphine, Wale, Tümmler, Robben, Schildkröten, Haie und Seevögel
getötet. Somit sind schon viele Gegenden der Welt leergefischt. Die
Zahl der aussterbenden Tierarten
im Meer ist immens. Außerdem wird für jeden gefangenen Fisch ein halber bis ganzer wieder tot ins
Meer geworfen, weil es sich um "Beifang" handelte. Müssen wir also eine ganze Spezies töten, nur
weil wir gerade Lust darauf haben? Das ist wie das damalige Spaßschießen der Westeuropäer
in den heutigen USA auf riesige Büffelherden. Hat keinen Sinn, aber macht Spaß, oder wie?
Argument:
Ich esse nur noch Fischeier (Kaviar), dafür sterben ja keine Tiere.
Gegenargument:
Früher dachte ich, wenn ich Eier esse, kann ich ja auch Fischeier essen.
Aber eine Störin überlebt die Eientnahme nicht, weil sie dafür den
Bauch aufgeschnitten bekommt.
Und dann fliegt sie, ohne Zunähen, wieder ins Wasser, um zu Verenden.
Die Störe im Schwarzen Meer sind mittlerweile fast ausgestorben.
Argument:
Aber ihr gebt doch euren Hunden und Katzen auch Fleisch zu fressen.
Gegenargument:
Generell vorweg: Hunde/Katzen sind biologisch gesehen Raubtiere (Fleischfresser)
- Der Mensch nicht!
Mittlerweile gibt es auch schon vegetarische Tiernahrung .
Die Bezugsadressen findest du bei
PETA.
Es ist in der Tat ein wenig inkonsequent, selbst kein Fleisch zu essen und dem Hund
das blutige Steak hinzuwerfen. Andererseits verstehe ich, dass Leute denken, dass Hunde nicht dafür
gemacht sind, an einem Salatblatt zu knabbern und auch nicht verstehen, warum ihnen der
1a-duftende Pansen verwehrt wird. Es verhält sich also so:
1. Wenn du einen Hund ganz natürlich ernähren wolltest, müsstest du ihm eine ganzes Tier geben
oder es ihn am besten sogar selbst jagen lassen. Das geht ja aber heute nicht mehr, da viele in
der Großstadt wohnen, wo die wilden Hasen eher spärlich gesäät sind. Zudem sind die Instinkte
der gezüchteten Haustiere auch nicht mehr das, was sie in der Wildnis mal waren - Hunde hätten es
also sehr schwer überhaupt was zum Essen zu finden.
2. In der fertigen, fleischhaltigen Hundenahrung werden in der Regel die Tierteile verwertet, die
für den Menschen unbrauchbar sind, sprich das Fleisch von sterbenskranken, behinderten und
vorher verstorbenen Tieren oder auch zermahlene Hühnerferdern. Ob das die richtige Nahrung
für den besten Freund des Menschen ist, ist äußerst fraglich...
3. Es ist bewiesen, dass Haustiere keinesfalls Fleisch essen müssen um eine ausgewogene
Ernährung zu erhalten. Das heißt aber keinesfalls, dass sich der Hund deiner Freundin von
Artischocken und Cherrytomaten ernähren muss. Es gibt diverse Anbieter von
vegetarischem Hundefutter (alle Infos und Adressen findest du bei peta.de). Und für die Diven
unter den Tierchen und ihren Besitzern gibt es sogar seit kurzem ein vegetarisches Kochbuch...